Tilo schreibt:
Marathon Antalya 2010
Hier die Kurzfassung:
Neue Bestzeit in 3:04:37h, 14. Platz gesamt. Durchschnittspuls 171.
Durchschnittstempo: 4:23min/km
Super zufrieden. Viel leiden müssen.
Wer wissen will, wie es mir ergangen ist und ein bißchen mehr Zeit hat, liest die etwas längere Zusammenfassung (ist emotionsbedingt etwas arg lang geworden, aber immer noch eine Zusammenfassung. Wirklich!):
Heute war der Tag der Tage. Der D-Day sozusagen.
5 Monate Vorbereitung und die überwiegend im Winter. Mit vielen Schnee-Einheiten, auch meine ganzen Intervalltrainings.
Teilweise bei Temperaturen um -5 Grad. Ich durfte feststellen, daß das der Grenzwert ist, um noch schmerzfrei einigermaßen tief einatmen zu können. Darunter hilft nur ein Tuch vor dem Mund und dann sind Intervalle nicht mehr möglich, da man durch das Tuch nicht genügend Luft bekommt.
Ich fühlte mich so perfekt wie selten, wenn nicht sogar so perfekt wie nie, vorbereitet für den Marathon in Antalya.
Einzige Unsicherheiten ergaben sich in der Frage, ob Intervalle und Training bei Minustemperaturen einen wirklich schnell machen, da das Training mit mehreren Lagen langen Klamotten ja immer langsamer ist als im Sommer. Und es fehlten die Vorbereitungswettkämpfe, also die Wettkampfhärte. Bei einem Herbstmarathon hat unsereins ja schließlich einige Triathlonwettkämpfe in den Knochen und somit einige schnelle Einheiten.
Und dann hatte ich ja mit dem Jürgen Hugel sogar einen Hasen an meiner Seite, was mir sonst ja nur selten passiert. Allerdings hat sich mein Hase in den Tagen vor dem Marathon bereits mit dem türkischen Essen seinen Magen verdorben und viel Zeit auf dem Zimmer verbracht. In der Zeit war ich oft mit den anderen an der Bar beim Effes-Bier-trinken. Eigentlich auch nicht besser...
Allerdings hatte ich seit gestern auch ein bißchen mit dem Magen zu kämpfen und auch immer noch Schlafmangel. Die Müdigkeit seit Mallorca war noch nicht ganz aus den Knochen draußen und auch die 3 Tage Streß im Geschäft zwischen durch waren nicht förderlich. So hatte ich heute Morgen einen erhöhten Puls. Das zeichnete sich darin aus, daß ich beim Warmlaufen schon einen deutlich höheren Puls hatte, am Start stehend (seit mehreren Minuten) dem Jürgen meine Uhr mit einem 120er-Puls zeigen konnte und auch nach dem Start beim Laufen einen 170er Puls hatte. Das sind 10 Schläge zuviel.
Meine Konsequenz: "Heute wird wohl nicht nach Puls gelaufen!!!"
Heute Morgen fühlte sich Jürgen aber besser als die Tage zuvor und ist brav mit am Start gestanden. Allerdings hat hat der Starter mit seinem Schuß wohl alle vorher getroffenen Absprachen aus Jürgens Kopf geschossen. So ist er frei nach Gefühl losgelaufen. Das macht er ja auch sonst, kenne ich also. Allerdings ist er auch nach 3km in 4:06-Schnitt und einem "oh, wir sind ja viel zu schnell, aber der Puls paßt" nicht bereit gewesen, langsamer zu laufen. 4:12-Schnitt waren ausgemacht auf der ersten Hälfte, damit es am Schluß für einen 4:15-Schnitt, also 3h reicht.
Ich habe ihn dann an einem Anstieg ziehen lassen, da ich bereits 4:15 ein gewagtes Ziel fand, da meine bisherige Bestzeit mit 3:06:06h einem Schnitt von 4:25 entspricht. Und 10sek. pro km sind bei dem Tempo bereits eine Ansage finde ich.
Aber Jürgen blieb in Sichtweite. Nachdem erst mal eine Lücke von knapp 100m gerissen war, ist er auch langsamer geworden. Hätte er sich auch früher überlegen können.
Unterwegs hat er sein Stirnband mit Schirm über den Augen verloren und sich nicht die Zeit genommen, kurz anzuhalten. Aber ich. :-)
Zuerst habe ich es in einem etwas reduzierten Tempo im Vorbeilaufen aufgehoben und in meine Trikottasche gesteckt. Dort ist es dann leider nicht mal einen Kilometer später raus gefallen. Aber dann habe ich kurz kehrt gemacht und es wieder aufgehoben.
Ich habe mir einfach gedacht, Dich sehe ich wieder! Und dann drück ich Dir das Ding in die Hand! Das war für mich der Beweis, daß das weglaufen nichts gebracht hat.
Kilometer für Kilometer habe ich mich wieder rangekämpft und ihn schließlich eingeholt. Die Übergabe des Stirnbandes ist erfolgt. Dann haben wir etliche Kilometer gemeinsam verbracht. Mal er vorne, mal ich. Bei Kilometer 17+18 hatten wir dann plötzlich je 4:25 auf der Uhr. Zu dem Zeitpunkt hat sich zwar schon längst meine Oberschenkelrückseite gemeldet und auch der Schmerz im rechten Mittelfuß, den ich seit 4 Wochen habe, aber da wollte ich noch nicht meine 3h-Ambitionen aufgeben. Also bin ich an Jürgen vorbeigelaufen. Es hat zu dem Zeitpunkt bereits viel zuviel Anstrengung gekostet, das vorgegebene Tempo zu halten im Hinblick darauf, daß das Ziel noch sehr weit weg war. Aber im Windschatten war es trotzdem zu locker und im Wind zu anstrengend...
So dachte ich, daß Jürgen im Windschatten locker dran bleiben würde. Allerdings habe ich eine Lücke gerissen. Die letztendlich immer größer wurde. Jürgen blieb bis circa km 28 in Sichtweite hinter mir, mußte dann aber jeden Kilometer kurz anhalten wegen starken Magenkrämpfen. Mit 3:32h kam er dann ziemlich locker ins Ziel gelaufen.
Und ich war auf den Kilometern in Richtung Wendepunkt (bei km 23,5, da der Rückweg zum Ziel im Stadion kürzer war als der Hinweg) ziemlich erstaunt, daß mir keiner entgegen kam. Die letzten Jahre kamen mir 4km vor dem Wendepunkt bereits die Kenianer entgegen geflogen. Dieses Jahr gibt es kein Preisgeld mehr, nur noch Öger-Tours-Reisegutscheine zu gewinnen. Und nicht nur die Kenianer blieben weg, auch die sonstigen schnellen Gazellen. Minute um Minute verging und keiner kam mir entgegen. Ich fing an zu zweifeln, daß ich noch richtig bin. Vor mir war seit langem kein einziger mehr in Sicht...
1,5km vor dem Wendepunkt kamen mir die Führungsmotorräder mit dem Führenden endlich entgegen. Der hatte nur 12min. Vorsprung!!! Also vor mir meine ich!!!
Dann kam der zweite, dann der dritte. Dann eine 6er-Traube. Dann wieder einzelne. Dann der 16. Dann nix. Wo kommt den nun der 17.? Hmm... ganz schön große Lücke. Und huch, da ist ja der Wendepunkt.
=> ich bin 17.!
Da bekam ich es ein bißchen mit der Angst zu tun. Angst vor der eigenen Courage.
Nach der Wende sah ich Jürgen mit einem Türken mir entgegen kommen. Dann längere Zeit nichts. Also momentan ein sicherer Platz unter den Top20. Wahnsinn.
Es blieb aber nur wenig Zeit zum Freuen. Schon fingen die Oberschenkel an zu zu machen. Mal wieder. So ein Mist. Bekomme ich das nie los???
Langsam gehen mir die Ideen aus, wie ich das in den Griff bekommen soll.
An fehlenden langen Einheiten in der Vorbereitung kann es nicht mehr liegen. Ich hatte ca. 6 lange Läufe mit 3h und mehr. Einen sogar mit 42,5km, da ich mich mit der Strecke vertan hatte. Auch die Intensität der langen Einheiten war diesmal höher. Einmal war ich 3h unterwegs und bin die letzten 3-4km noch mit 4:30 gelaufen.
Irgendwie werden meine Oberschenkel bei einem Marathon im Renntempo nicht ausreichend versorgt. Nun war ich diesen Winter über so fleißig am Stretchen, daß ich bestimmt 10cm weiter runter komme, wenn ich mich nach vorne beuge. Auch die übrigen Bein- und Gesäßmuskeln habe ich regelmäßig gedehnt. An verkürzten Muskeln kann es also auch nicht mehr liegen.
Den Laufstil haben mein Trainer Ulli und ich ja auch komplett umgestellt. Konnte ich zwar aufgrund der Schmerzen in der Oberschenkelrückseite nicht ganz umsetzen, aber dennoch ein bißchen.
Rumpfstabi habe ich auch den kompletten Winter über durchgezogen. Also muß ich deutlich aufrechter gelaufen sein. Ein Abknicken im Oberkörper mangels Kraft und Körperspannung und somit ein Abklemmen des Beinmuskels kann also auch nicht mehr der Grund für die Unterversorgung sein.
Ich krieg echt noch die Krise. Zum Glück ist der Marathon nur ein "Abfallprodukt" für mich und bei einem Ironman-Triathlon laufe ich den Marathon so langsam, daß ich da das Problem nicht bekomme.
Aber trotzdem. Ich finde ich habe es verdient, die 3h-Marke irgendwann zu knacken.
Also wenn mir jemand noch einen Tipp hat, bitte melden.
Als nächstes gehe ich wohl doch noch einem alten Tipp nach und versuche mit einer Kompressionshose zu laufen. Nicht wegen der Durchblutung, sondern um den Oberschenkel zu stützen. Durch die vielen Stöße bei jedem Schritt auf dem Asphalt könne sich auf Dauer dieser Schmerz ergeben. Schlackert mein Oberschenkel so? Warum soll nur mir das so gehen?
Egal, ich arbeite nach dem Ausschlußprinzip und solange ich keine bessere Idee habe, gehe ich halt so einer nach.
Aber nun zurück zum Rennen:
Ab km 25 begannen also die Oberschenkel zu zu machen. Und ab km 28 waren es dann schon Schmerzen. Und somit verlor ich kontinuierlich Zeit.
Bei der Halbmarathonmarke war ich übrigens mit 1:29:05 durchgelaufen. 55sek. Vorsprung auf die gewünschte Zeit und auch auf die Durchgangszeit bei meiner bisherigen Bestzeit bei unserer Triathlonstaffel in Roth.
Allerdings brauchte ich diese 55sek. für die beiden vor mir liegenden Anstiege. So war zumindest der Plan. Nun kam es ja anders.
Bei km 30 war der Puffer weg. Mit 2:07:30h war ich auf den Punkt im Takt.
Tilo der Rechner und Statistiker hat wie immer ständig mit Puffer, aktuellem Tempo und möglichen Ankunftszeiten "jongliert".
:-)
Hier war schon klar, daß die 3h-Marke auch heute nichts wird. Die immer stärker werdenden Schmerzen, die noch vor mir liegenden Anstiege und das Fehlen von meinem Mitläufer Jürgen waren nicht die erforderlichen guten Bedingungen für mein Vorhaben. Seit dem Wendepunkt war es ein einsames Rennen. Vor mir kein Läufer in Sichtweite, hinter mir auch nicht. Und dann ein langes, langes Stück ohne Zuschauer, da hier keine Hotels stehen.
Endlich bei km 33,5 erreiche ich den Wendepunkt der Halbmarathonis, die 1:30h nach mir gestartet sind. Allerdings dieses Jahr so früh, daß ich nicht wie die letzten Jahre durch ein Feld von langsamer laufenden "pflügen" kann.
Wollte ich auch nicht, denn die letzten Jahre haben mir Läufer gefehlt, an die ich mich hängen konnte. Alle waren deutlich zu langsam. Das sollte dieses Jahr anders werden.
War es auch. Allerdings war ich einerseits so früh an diesem Wendepunkt und andererseits durch die Schmerzen bereits so langsam, daß alle schneller waren als ich. Keine Chance dran zu bleiben. Immer wieder bin ich ein paar Meter mit gelaufen, wenn einer vorbei kam, aber mehr als 50 Meter waren nicht drin. Schon habe ich es wieder abreißen lassen müssen.
Aber locker ins Ziel traben war auch nicht drin. Ich war immerhin noch auf Bestzeitenkurs und immer noch auf einem gigantischen 18. Platz (einer kam recht flott an mir vorbei gezischt).
So sehr ich mir das lockere Weiterlaufen gewünscht habe, ich konnte das nicht mit mir vereinen, solange noch eine Bestzeit und ein Platz unter den Top20 drin war. Wie sehr habe ich mir einen Einbruch mit Verlust von 3-4 Minuten und eine 10er-Traube gewünscht, die an mir vorbei prescht. Dann hätte ich mir so viele Schmerzen ersparen können.
Dann kam ein Läufer mit einer roten Marathon-Startnummer an mir vorbei. Halt, so geht das nicht. Auf keinen Fall ohne Kampf den Platz hergeben! Vielleicht blufft der nur und ist gar nicht schneller. Mache ich ja schließlich auch immer so. Kilometerlang hinterherlaufen, Kräfte sammeln und dann mal kurz Gas geben und eine Lücke reißen, bevor man wieder langsamer werden muß.
Also Schmerzen unterdrücken, auf die Zähne beißen und einfach mitlaufen. 50 Meter, 100 Meter, 200 Meter. Und dann mußte er am Straßenrand stehen bleiben mit einem Krampf. Ich fast auch, aber eben nur fast. Man war das hart.
Die Kilometer wurden länger und länger. Ewigkeiten vergingen von Schild zu Schild. Die Verpflegungsstellen schienen auch immer seltener zu werden. Statt einem kleinen Schluck aus der 0,33l-Flasche und dann wegwerfen wie auf der ersten Streckenhälfte, half nun nur noch die ganze Flasche über den Körper zu kippen. Es wurde richtig heiß zur Mittagszeit. Gefühlte 30 Grad. Das macht einen zwar langsamer, aber ich komme damit normalerweise besser zurecht als die Konkurrenten. So wohl auch diesmal. Obwohl ich ja deutlich langsamer wurde, hat mich keiner mit einer roten Startnummer überholt.
Auf einmal sehe ich vor mir ein Trikot, daß mich an den vorhin "ausgeschalteten" Kontrahenten erinnerte. Hase und Igel??? Am Ende mit meinen Kräften und mit schmerzverzerrtem Gesicht einige ich mich darauf, daß es mehrere mit diesem Trikot auf der Strecke geben muß. Muß!!!
Die Halbmarathonis aus unserer Gruppe kommen mir einer nach dem anderen entgegen. Alle mit einem Lachen im Gesicht und ich kann kaum noch meinen Kopf zum Grüßen heben. Leider war keiner so schnell, daß er mich noch eingeholt hätte um mich ins Ziel zu ziehen.
Und ausgerechnet der letzte Kilometer war wieder ein völlig falsch gesetzter. Das Schild kam und kam nicht. Über 5min. standen dann auf der Uhr. Nun noch ins Stadion und dann ist es endlich rum. Einlauf durchs Stadiontor, halbe Runde noch. Am Ende der Kurve sehe ich das Trikot wieder vor mir. Ich noch 80m, er noch 40. Ist das der Marathoni oder nicht? Egal, ich muß ihn kriegen. Die Arme bei jedem Schritt nach oben gerissen und jegliche Gedanken ausgeschaltet. Ein Wahnsinns-Sprint und einen Meter vor dem Ziel habe ich ihn echt noch gepackt. Es hat ein paar Sekunden gedauert bis ich wieder so richtig zu mir kam. Erst dann konnte ich mich umdrehen und habe in eine rote Marathon-Startnummer geschaut. Es hatte sich also gelohnt. 18. Platz dachte ich zu dem Zeitpunkt. Und eine neue Bestzeit in 3:04:37h und das im März!
Erst abends im Internet hat sich herausgestellt, daß ich als 14. ins Ziel kam. Da müssen also 4 Läufer ausgestiegen sein. Die Hitze hat wohl so seine Opfer gesucht. Und zum Glück war der Läufer aus dem Zielsprint nicht hinter mir gestartet, so daß ich auch in der Nettozeitnahme 2sek. Vorsprung auf ihn habe.
Riesige Pokale waren im Stadion aufgereiht. Und mit einem Platz in den Top20 habe ich mir Hoffnungen auf einen dieser großen Pötte gemacht. Nach einer Stunde auf dem Rasen liegen, habe ich mich dann aufgerafft und bin zur Zeitnahme gehumpelt. Ich wollte ja schließlich wissen, ob ich auf die Siegerehrung warten sollte. Zuerst mal keine Infos bekommen, dann war eine so nett und wollte was rausrücken. Was ich denn gelaufen sei? Marathon! Und wievielter ich sei? 18.! Und wie alt? 37. Dann ein komischer fragender Blick. Ich meinte, daß ich in der Altersklasse doch unter den ersten sein könnte. Da meinte sie nur: "Altersklassen gibt es hier erst ab 40". Waaaaaaaasssssss????? Ich krieg die Motten. Wann bin ich denn mal bei einem Marathon unter den Top20? Und dann ausgerechnet bei einem Lauf, wo es keine AK30 und keine AK35 gibt? Wie Panne ist das denn nun schon wieder???
Wenn ich momentan nicht so unbeweglich wäre, würde ich mir in den A... beißen.
Mpf.
Aber als Resumée kann ich nur sagen, daß ich richtig stolz auf meine Leistung bin. Auf die neue Bestzeit, auf die tolle Platzierung und auf das Zähne zusammenbeißen und trotz Schmerzen 17km bis ins Ziel kämpfen.
Ich bin erstaunt, daß ich einen Marathon mit Durchschnittspuls 171 durchlaufen kann, ohne einzubrechen. Keine Ahnung was meinen Körper beschäftigt hat, so daß der Puls so hoch war, aber es hat mich nicht davon abgehalten, einen schnellen Marathon zu laufen.
Ich bin die erste Hälfte in 1:29:05h gelaufen und die zweite Hälfte trotz den Schmerzen und der Hitze noch in 1:35:32h. Geil!
Und ich denke ich habe in der Vorbereitung alles gegeben. Viel Lauftraining, alle wichtigen Inhalte belegt (lange Läufe, Intervalltrainings...). Stretching für die Schrittlänge, Rumpfstabi für den aufrechten Laufstil, Knöchelstabi (Eislaufen, Einbeinstehen, auf Wackelkissen üben...), täglich Emser-Salz mit meiner Nasendusche durch die Nase gezogen, damit die Atmung besser läuft. Atemtraining mit meinem Lungentrainer (Darth Vader ist ein Abklatsch gegen mich!). Aktives Ausatmen während dem Lauf, nachdem ja letztes Jahr festgestellt wurde, daß sich bei mir ein CO2-Stau im Körper bildet, da ich nicht alles ausatme und ich dadurch nicht die volle Leistung entfalte. Am Laufstil gearbeitet, endlich mal einen Winter über nicht krank geworden (!!!).
Ohne die Oberschenkelschmerzen und die enorme Hitze wären die 3h ein realistisches Ziel gewesen. Ohne. Und wäre.
Es hat aber mal wieder nicht geklappt.
Egal. Die Saison ist enorm gut gestartet! Keiner kann mir diesen Monster-Marathon im März mehr nehmen. Und die neue Bestzeit!
Und diesmal bei einem offiziellen Marathon, nicht bei einem Triathlon (bei dem man nicht sicher weiß, ob die Strecke offiziell vermessen ist oder vielleicht doch 200m zu kurz...).
Mal sehen, was 2010 noch so bringt!
Wer es bis hierhin gelesen hat: Nun hast Du es geschafft!
Die Gnadenlosen
- Das Triathlonteam

